Berliner Faustball-Fachausschuss-Sitzung

Am 3. März 2010 fand die Fachausschuss-Sitzung des Berliner Faustball statt. Zusätzlich geladen waren die Vereinsfachwarte der Berliner Faustball-Mannschaften. Neben den Terminen der Feldrunde 2010 wurde die neue Eigenständigkeit des deutschen Faustball vorgestellt. Seit dem 1. Januar 2010 vertritt die Deutsche Faustball-Liga (DFBL) die Interessen aller Faustballer des Landes. Mit Inkrafttreten der neuen Satzung und des vorerst auf vier Jahre ausgelegten Vertrages mit dem Deutschen Turnerbund (DTB) geht die DFBL im neuen Jahr einen großen Schritt in Richtung Eigenständigkeit. Künftig ist die Liga verantwortlich für alle Spielklassen von der Bundesliga bis in die untersten Spielklassen der Landesturnverbände, für die Vermarktung und Ausrichtung der Meisterschaften, die National- mannschaften, die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern, Trainern und Schiedsrichtern sowie die Verwaltung des Etats. Im Rahmen der Hallen-DM der Männer in Bad Staffelstein am Sonnabend und Sonntag, dem 6./7. März, wird der Hauptausschuss der Deutschen Faustball-Liga zusammentreten und unter anderem über eine neue Spielordnung abstimmen. Das wird auch Auswirkungen auf den Berliner Faustball haben. Diese neue Spielordnung wurde in Grundzügen von Sven Dreeke, dem kommisarisch eingesetzten Landesfachwart, vorgestellt.

Für den Berliner Faustball wurde beschlossen anstelle der schwach besetzten Gauliga eine "Freizeitliga" anzubieten.

Dazu ein Bericht von Jörg Steinbrück:

In der Freizeitliga dürfen Männermannschaften, Frauenmannschaften oder auch "gemischte" Mannschaften spielen. Diese Mannschaften spielen dann gleichberechtigt gegeneinander. Für die Freizeitliga wurde das "Festspielen" außer Kraft gesetzt, damit Spieler einer höheren Klasse eine Mannschaft vervollständigen können, die sonst nicht spielfähig wäre. Der Fachausschuss bittet um "freiwillige Selbstkontrolle" bei der Spielstärke der Mannschaften. Es ist grundsätzlich die "unterste Spielklasse" und soll als Einstiegsliga dienen. Durch Unterstützung "älterer Spieler" wird so z.B. die Teilnahme von jüngeren Spielern ermöglicht...
In der Freizeitliga gibt es keine Beschränkung mehr bezüglich der Anzahl mitspielender Frauen. So können jetzt auch reine Frauenmannschaften dort teilnehmen. Einzige Voraussetzung für die Meldung / Teilnahme an der Freizeitliga ist eine Vereinsmitgliedschaft. Ein Spielerpass ist nicht erforderlich.
Die Meldung erfolgt durch den Vereinsspielwart bis zum 09.05.2010 an mich (Jörg Steinbrück). Der Vereinsspielwart ist Verantwortlich dafür, dass nur Spieler eingesetzt werden, die Mitglied in einem Verein des BTFB sind. Achtung: In der Freizeitliga sind Spielgemeinschaften möglich! Die Meldung erfolgt bitte dann aber unter dem Namen eines bestehenden Vereins. Für die kommende Feldsaison wird für die Freizeitliga kein Meldegeld erhoben! Spielplan und Termine werden nach dem 09.05.2010 erstellt. Die Spiele finden im September/Oktober statt, außerhalb der Ferien, wenn die anderen Staffeln fertig sind und nicht an Terminen mit ODM bzw. DM. Gesucht wird eine Staffelleiterin/ein Staffelleiter für die Freizeitliga. Interessenten bitte bei mir melden!
In der Freizeitliga wird nach den Regeln des "Männer Faustball" gespielt. Dies betrifft vor allem die Feldgröße, Leinenhöhe. Ausnahme die Ballwahl. Hier dürfen Bälle für Männer oder für Frauen (nicht Schüler oder Mini!) aufgelegt werden. Es ist also möglich 1 Satz mit einem Frauenball und den nächsten mit einem Herrenball zu spielen...
Gespielt wird auf 2 Gewinnsätze bis 11. Maximal also 3 Sätze.

Weitere Fragen zur Freizeitliga gerne an mich! Ich freue mich, dass wir mit der Freizeitliga ein weiteres, belebendes Modell für unseren Faustabllsport in Berlin gefunden haben.

Jörg Steinbrück


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